#Responsiblepartners: Henkel

Ein Kooperationspartner seit der Geburtsstunde der Fairmittlerei und im gemeinsamen Bestreben für ein ressourcenschonendes und nachhaltiges Wirtschaften.

Die Reihe #Responsiblepartners gibt euch spannende Einblicke hinter die Kulissen der Fairmittlerei und beantwortet die Frage, welche Unternehmen Produkte an die Fairmittlerei spenden und dadurch einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten. In diesem Beitrag geht es um die Kooperation mit unserem langjährigen Unternehmenspartner Henkel, für den ein nachhaltiger Umgang mit unseren Ressourcen schon seit langem ein wichtiges Thema ist. 

Das Unternehmen Henkel gliedert sich in drei Unternehmensbereiche – Adhesives Technologies, Beauty Care und Laundry & Home Care – und ist schon seit unserer Geburtsstunde als wichtiger Partner an unserer Seite. Gemeinsam mit Herrn Michael Sgiarovello, der den Bereich Corporate Communications bei Henkel leitet, haben wir über die Zusammenarbeit und weiteres Potenzial für einen Ausbau der Kreislaufwirtschaft gesprochen. 

Die Fairmittlerei: Herr Sgiarovello, wie sind Sie auf die Fairmittlerei gekommen bzw. wie ist die Zusammenarbeit mit der Fairmittlerei entstanden?

Mag. Michael Sgiarovello: Der Gründer und Initiator der Fairmittlerei, Michael Reiter, ist ein ehemaliger, sehr netter Kollege. Dass Henkel einer der ersten Unterstützer wurde, hat zum einen damit zu tun, dass das Vertrauen in die Kompetenz und den Unternehmergeist von Michael da war. Zum anderen passt die Fairmittlerei zur Grundüberzeugung von Henkel, dass mit Ressourcen sorgsam umgegangen werden muss.

FM: Welche Überlegungen gab es Ihrerseits bzgl. der Kooperation mit der Fairmittlerei?

MS: Henkel sieht die Fairmittlerei als zusätzliche Möglichkeit Ware, für die wir aus verschiedenen Gründen am Markt keine Abnehmer mehr finden, sinnvoll an sozial bedürftige Konsumenten weiterzugeben. Die Fairmittlerei ist ein Partner von uns. Darüber hinaus kooperieren wir mit Soma, der Caritas, dem Roten Kreuz oder den Vinzimärkten. Im Jahr 2020 gab es Spenden im Wert von über 600.000 Euro. Die neuesten Zahlen für 2021 habe ich leider noch nicht final verfügbar. Unsere Spendenleistung ist jedoch weiter gestiegen.

FM: Was war Ihre erste Spende an die Fairmittlerei?

MS: Das weiß ich nicht mehr. Da Michael jedoch im Bereich Klebstoffe bei uns tätig war, würde ich vermuten, dass wir mit Pattex oder Loctite gestartet sind.

FM: Gibt es Ihrerseits auch andere Bemühungen, einen nachhaltigeren Umgang mit den Ressourcen voranzutreiben? Und wenn nicht, sind weitere geplant?

MS: Wir betrachten Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, also wie wir produzieren und vertreiben, wie wir Produkte laufend verbessern oder wie wir Lieferanten auswählen und wie wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fördern, aber auch fordern. Ziel ist es jedenfalls, dass wir bis 2030 um zwei Drittel effizienter und nachhaltiger wirtschaften als noch 2010. Über den jährlichen Fortschritt legen wir im Nachhaltigkeitsbericht Bilanz. Einen solchen gibt es bei Henkel im Übrigen bereits seit 1992, der neue, für 2021, wird am 23. Februar veröffentlicht.

FM: Was würde Sie sich von der Fairmittlerei zukünftig wünschen?

MS: Das Fairmittlerei-Team soll weiterhin so aktiv und engagiert bleiben wie bisher. Ich wünsche der Organisation viele neue Partnerunternehmen und -organisationen.

FM: Mit Blick in die Zukunft: Was müsste Ihrer Ansicht nach passieren, damit sich ein nachhaltigerer Umgang mit Ressourcen in der Gesamtgesellschaft durchsetzen könnte?

MS: Der Verbrauch von Ressourcen muss einen höheren Preis bekommen. Das Wort Steuer bedeutet ja letztendlich, dass ein Verhalten in eine bestimmte, gesellschaftlich erwünschte Richtung gesteuert werden kann. Mehr Kostenwahrheit im Ressourcenverbrauch befeuert außerdem den Innovationsgeist. Denn, ökonomisch betrachtet, will jeder von uns Kosten vermeiden, und man wird dabei durchaus kreativer je mehr Druck vorhanden ist. Das gilt auch für ein nachhaltigeres Verhalten, das zusätzlich noch da und dort gefördert werden kann. 

Die Fairmittlerei bedankt sich bei Henkel für die außerordentlich gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Dank Partnern wie Henkel kann die Fairmittlerei gebrauchsfähige Produkte bedarfsgerecht an österreichische NGOs vermittelt, die Vernichtung von Waren verhindert und so einen wichtigen sozialen und ökonomischen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten. Wir hoffen auf eine weiterhin erfolgreiche Kooperation und dürfen uns schon jetzt für eine zukünftige Unterstützung bedanken! 

Auch ihr wollt überlagerte Ware spenden? Die Fairmittlerei ist euer Partner! Setzt euch mit uns in Verbindung, wir präsentieren euch gerne unsere Lösungen und Dienstleistungen, die für euer Unternehmen ökonomische Vorteile bringen kann. Gleichzeitig übernimmt euer Unternehmen ökologische und gesellschaftliche Verantwortung. Weitere Informationen erhaltet ihr hier

Für weitere Informationen über die Fairmittlerei sowie Tipps rund um das Thema Nachhaltigkeit folgt uns auf Instagram, Facebook oder LinkedIn.

Spendenübergabe von Henkel an die Fairmittlerei im Sommer 2021, (v.l.n.r.: Fairmittlerei-Obmann Michael Reiter-Cobanund Head of Home Care & Laundry Additives Austria Eva Bartovičová)

Redaktion

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